Granit und Höhlen



Der Westen Elbas war jahrelang geprägt vom rhythmischen Taktgeräusch der geschickten Steinmetze, die Granit schon seit prähistorischen Zeiten als Ressource verwendet haben. Die Verwendung von Granit aus Elba ist schon seit prähistorischen und etruskischen Zeiten belegt, wie Funde antiker Utensilien, Stößel und Mahlsteine in den Gegenden beweisen. Schon in etruskischer Zeit bekannt und verarbeitet, galt Granit aus Elba danach Römern als wertvolles Material zur Bearbeitung und Gestaltung, um danach dorthin exportiert zu werden, wo er für den Bau wichtiger Denkmäler des römischen Reiches, wie das Pantheon und das Kolosseum, benötigt wurde.

Der Abbau von Granit wurde später von den Pisanern wieder aufgenommen, die den Granit von Elba für Verzierungen am Dom von Pisa und anderen wichtigen Denkmäler verwendet haben. Später benutzten die Medici ihn, um die Gärten von Boboli zu verschönern, als Baumaterial für den Altar von San Lorenzo, und um die Prinzenkapelle zu verzieren.

Die Granitsteinbrüche von Elba haben während den aufeinanderfolgenden Jahrhunderten unterschiedlichsten Schicksalen entgegengesehen, oft in Verbindung mit ihrer eigenen guter oder schlechter Bewirtschaftung seitens der Besitzer und Verwalter. Eine der letzten Blütezeiten erlebte das Grantihandwerk unter der deutschen Familie Zimmer, die dank des Ausbaus der Steinbrüche zur Entwicklung der Ortschaften San Piero und Seccheto beigetragen haben. Nachdem die Höhlen auf staatliche Anweisung hin zu Lasten der Familie Zimmer enteignet wurden, entschieden sich die örtlichen Steinmetze 1937 eine Kooperative zu gründen, nicht zuletzt, um die Höhlen auf Elba bestmöglich verwalten zu können. Die Genossenschaft Filippo Corridoni verzeichnete 1970 150 auf die Verarbeitung von Granit spezialisierte Steinmetze.

Die Genossenschaft ist immer noch aktiv, wenngleich sich die Nummer der Arbeiter verringert hat und produziert hochwertige Granitprodukte, die vor allen Dingen für den Stadtausbau und zur Dekoration der Villen verwendet werden. Es reicht ein Besuch der Orte San Piero und Sant'Ilario, wo man zu Fuß durch die Straßen der beiden Orte gehen kann, um wunderschöne Artefakte, Brunnen, Plätze und von Granitbögen und -gewölbe geprägte, gepflasterte Straßen zu entdecken, die von den Mühen der tapferen Steinmetze Elbas erzählen.

Faszinierend sind die Täler, die man beim Beschreiten der Wege im Westen, der alten Straßen, die heute wieder für Wanderer geöffnet sind und einst als Verbindungsstraßen zwischen den Ortschaften Sant'Ilario, San Piero, Cavoli, Seccheto und Fetovaia dienten, entdecken kann. Beim Durchqueren dieser Gebiete werden Sie von den zahlreichen, in die Felsen gehauenen Artefakte vorangegangener Bevölkerungen beeindruckt sind. Sie können Säulen, Altäre, Skulpturen und seit Jahrhunderten verlassene Bäder entdecken, die die antike Geschichte dieser mit der Granitverarbeitung verbundenen Orte erzählen.

Granitfundstücke auf der Insel Elba

Granitfundstücke auf der Insel Elba

Zahlreich sind die Fundstücke aus Granit aus der Zeit der Römer und Pisaner, die mittlerweile wieder aufgetaucht sind, denen man bei einem Rundgang über die Panoramastraßen Westelbas begegnen kann.

Granito Exkursion Höhle von

Granito Exkursion Höhle von

Schöne Verfolgung für eine ruhige granito Exkursion von 3 Kilometern die hohlen von Heiligem Piero besuchend.

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