Fest des Cavatore

La Festa del Cavatore (Bergwerkmann) findet jedes Jahr in Capoliveri am Sonntag vor Pfingsten statt (50 Tage nach Ostern, deshalb variiert das Datum jedes Jahr). Dieses Fest erinnert an die harte Arbeit der Bergleute, die in den nahe gelegenen Eisenbergwerken und Steinbrüchen arbeiteten und an ihren Kampf für bessere Arbeitsbedingungen. Ein Fest zur Erinnerung an die am Arbeitsplatz verstorbenen Arbeitnehmer. Im Lauf des Tages wird eine Messe zelebriert und den noch lebenden früheren Bergleuten eine Auszeichnung (Medaille der Bergleute) verliehen. Danach ziehen einige Personen als Bergleute verkleidet mit einem Korb mit Brotzeit durch die Gassen des Dorfes und singen die “Romanza del Cavatore”.  Das Fest geht mit dem Bergwerkarbeiter-Bankett und Unterhaltungsmusik weiter. Dieses Fest, das die Figur des Bergmanns ehrt, soll der Jugend lehren, dass der durch ehrliche Arbeit verdiente Lebensunterhalt nicht durch kurzlebige Werte ersetzt werden kann.

Achtung: Pfingsten ist 50 Tage nach Ostern, so variiert das Datum dieses Festes von Jahr zu Jahr

I Tag:
• Morgen und Nachmittag: geführte Bergwerk-Touren
• 20:00, in Piazza Matteotti, Convio del Cavatore (Korb mit Brotzeit) e Romanza del Cavatore
• 21:30, in Piazza Garibaldi, Projektionen und Ausstellung: Vergangenheit und Gegenwart in der Mine

II Tag:

• 06:00  la Romanza del Cavatore in den Strassen der Altstadt von Capoliveri
• 10:30  in piazza del Cavatore, offizielle Gedächnisfeier der Bergwerkleute
• 11:00, in piazza Matteotti, Zelebrierung der Messe
• 12:00, in piazza Matteotti, Konzert  der Musikkapelle Giuseppe Verdi
• 19:00, menù del Cavatore in den Restaurants der Altstadt von  Capoliveri
• 21:00, in piazza Matteotti, Konzert mit dem Chor der Minatori di Santa Fiora

Informationen über die Arbeit  des Bergwerkmannes

Die Bergleute waren starke Männer und gingen täglich zu Fuß zur Arbeit in die Minen von Calamita und Ginevro . Sie wurden auch "Männlein der Vene" genannt, eben weil sie verschiedene Aufgaben in der Mine erfüllten: Bergmann, Fördermann, Hauer und Mineur. Alle Männer wie Knaben mussten in der Grube arbeiten oder sie waren für den Materialtransport verantwortlich. Das Eisenerz wurde mit Eseln von den Minen zu den Stränden gebracht. Jeden Morgen um vier Uhr gingen die Männer an die beschwerliche Untertagearbeit in den Minen oder in die Bergwerke mit Tagesabbau in der glühendheißen Sonne, um vielleicht eine neue Ader zu finden. Das abgebaute Material wurde gegen einen Gehalt, der aus Weizen, Öl oder Wein bestand, getauscht.

Die Eisengewinnung im Laufe der Zeit

Die Eisengewinnung in diesen Steinbrüchen begann bereits zur Zeit der Etrusker (VIII Jh. v.Chr.). Das abgebaute Eisenerz wurde auf der Insel zu Eisen verarbeitet und an viele Händler im Mittelmeerraum exportiert. Dank der Hitze in den Schmelzöfen konnten Metallteile so groß wie Schwämme (Halbzeuge), produziert werden. Die Griechen gaben der Insel den Namen Aethalia (Funken sprühende) wegen den ständig rauchenden und Funken spühenden Schmelzöfen.

 

Das Gebet des Bergmannes - Bartolomeo Sestini

Mazza e piccone, o Malo Dio, ci desti,
contro la terra a sfrenar l’ira nostra:
ci condannasti in un’oscura chiostra
dove alla Morte schiavi ci rendesti.
Figli del sole, all’ombra incatenati
portian nell’ombra il marchio del dolore
e l’odio contro te chiuso nel cuore,
contro le gioie cui non siamo nati.
Stravolti gli occhi e accesi di fatica
scavian cantando intra la terra rossa,
per noi scaviamo quella stessa fossa
onde vien fuora il pan che ci nutrica.
E a te, che delle madri le preghiere
guardi, chiedenti per i figli il Bene,
già pronti a trascinar nostre catene,
a te, dei ricchi umano giustiziere
Dio della Gloria, Dio della Beltà,
l’odio scagliam dei nostri cuori affranti,
che da quest’ombra a te salga tra i canti
della Giustizia e della Libertà.

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